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14-41 Wenn Materie zur Erinnerung wird

14–41. Der Faden zwischen Gestern und Jetzt

 

Manche Dinge geschehen im Verborgenen – und sagen doch alles.

Mit 14 Jahren brach eine einfache Geste der Fürsorge ein Tabu und hinterließ einen Riss.

Mit 41 Jahren wurde diese Geste wiedergeboren – dieses Mal in meinen Händen.

 

Sie wurde zur Materie, zur Spur, zum Gedächtnis.

Ein unsichtbarer Faden verbindet den Aufbruch von damals mit der Schöpfung von heute.

Kein Zufall, kein Glück.

Ein Kreis. Eine Weitergabe. Ein Abdruck.

 

14–41. Zwei Zahlen. Zwei Alter. Ein Ursprung.

Die Materie erinnert sich.

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Ein Raum des Suchens und Schaffens

Dies ist nicht nur der Ort, an dem ich male.

Nicht nur der Ort, an dem ich ausstelle. 

Dies ist der Ort, an dem ich suche, höre, spreche.

Mit den Überlebenden. Mit den Kindern. Mit dem Unsichtbaren.

Hier entstehen nicht nur Bilder – hier entstehen Wege.

 

Ich spreche mit denen, die verletzt wurden,

ich höre ihren Stimmen zu – auch wenn sie weit weg sind.In diesem Raum bete ich, denke ich,frage ich, flehe ich, schaffe ich.

 

Alles, was Sie hier sehen, ist aus diesen Gesprächen geboren.Aus der Stille nach dem Schmerz. Aus der Hoffnung nach dem Bruch.

 

Dies ist kein Atelier.Es ist ein Gefäß.Ein Zeuge.

Ein Ort, wo Kunst antwortet – und nicht lügt.

Im Herzen der Wahrheit

Dieser Raum erzählt anders.

Hier wird der Schmerz zur Farbe, die Stille zum Ausdruck, und die Geschichte entfaltet sich in neuen Formen.

 

Ein Ort zwischen dem, was zerbrochen ist, und dem, was sich wieder aufrichtet.

Hier kommen wir nicht nur zum Schauen – wir kommen, um zu fühlen, um zu atmen, um das zu erkennen, was wir nie wagten auszusprechen.

 

Keine Galerie, sondern ein lebendiger Raum der Wahrheit.

Ein Atelier des Herzens,

ein Salon der Seele.

Ein Tisch, an dem wir uns begegnen – bei einem Kaffee, einem Blick, einer Erinnerung, und manchmal auch der Möglichkeit der Heilung.

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Ein Raum zwischen den Welten

Hier wird Kunst nicht betrachtet, sondern erlebt.

In der Intimität eines Brunchs, der Wärme eines Apéritifs

oder der schlichten Geste eines Besuchs

öffnet sich dieser Ort für jene,

die mehr suchen als eine Ausstellung.

 

Ein Moment zum Innehalten,

ein Atemzug außerhalb des Gewöhnlichen,

um der Künstlerin zu begegnen,

den Impuls hinter jedem Werk zu spüren

und vielleicht zu erkennen,

dass selbst die Wände erinnern.

 

Es ist ein Ort der Annäherung –

an Überlebende, an Straßenkinder,

an diejenigen, deren Geschichten in jedem Gemälde weiterleben.

 

Besuche sind möglich in kleinen Gruppen,

für einen Brunch, einen Apéritif oder einfach einen stillen Austausch.

 

Ein Augenblick gelebter Menschlichkeit. Was berührt, verlangt nicht es lädt ein.

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